Bis ins Viertelfinale beim ROBO-VEHICLE PILSEN 2026

Nach mehreren Wochen intensiver und teilweise nervenaufreibender Vorbereitung machten sich drei Teams des BSZ Cham auf den Weg nach Pilsen, um am mehrtägigen Robotik-Wettbewerb „Robo-Vehicle Pilsen 2026“ teilzunehmen – eines davon schaffte es bis ins Viertelfinale.

Die am Wettbewerb beteiligten Teams des BSZ Cham präsentieren mit ihrem Betreuer Gregor Schaffner (links) die selbstgebauten Roboter

Ziel dieses Wettbewerbs ist es, einen Roboter selbst zu bauen und diesen so zu programmieren, dass er autonom einer schwarzen Linie folgt und dabei ein Wasserglas transportiert. Die vorgegebene Strecke soll so schnell wie möglich abgefahren werden. Vorab mussten alle teilnehmenden Teams ihren Roboter in englischer Sprache präsentieren und die Fragen einer Jury beantworten. Die hakte genau nach, was Design-Entscheidungen, technische Details und gemeisterte Probleme anbelangte.

Schließlich fanden die Wettfahrten der Roboter im Techmania Science Center Pilsen statt. Alle drei BSZ-Teams meisterten den Parcours und kamen in die K.O.-Runden. Der Roboter der Schüler Mario Kandlbinder und Tom Fischer raubte den Schülern jedoch schon vor dem Rennen die letzten Nerven. Denn bei den Trainingsfahrten in der Nacht vor dem Rennen bog der Roboter statistisch verteilt immer wieder falsch ab. Mühselige Feinjustierung behob schließlich das Problem. Bei der technischen Abnahme durch die Kontrolleure am darauffolgenden Renntag brach dann auch noch die Kamera ab, die dann mit einer von einem Konkurrenzteam geliehenen Heißklebepistole wieder befestigt werden konnte.

Michael Brunhofer und Maximilian Bergbauer präsentierten ihr Roboterfahrzeug vor einer Jury

Bei den anschließenden Testfahrten war das stochastische Fehlverhalten plötzlich wieder da und es blieb nur wenig Zeit für die notwendigen Einstellungen. Tom und Mario schafften es aber trotzdem, ein solides Rennen zu absolvieren und schieden erst in der Qualifikation zum Achtelfinale aus, nachdem sie sich in der ersten K.O.-Runde in der deutsch–deutschen Paarung gegen das eigentlich im Vorfeld schnellere Team des BSZ Cham mit Michael Brunhofer und Maximilian Bergbauer durchgesetzt hatten.

Das dritte Team mit Thomas Böhm und Simon Biederer kam bis ins Viertelfinale. Dort trat es gegen ein Team an, das vorher schnellere Zeiten geschafft hatte. Deren Roboter verlor allerdings in den ersten Kurven das Wasserglas und musste auf Start zurück. Das Team des BSZ Cham sah schon wie der sichere Sieger aus, aber kurz vor der Ziellinie stoppte der Roboter. Ursache war vermutlich ein schon behoben geglaubtes Problem: Wegen bekannter Spannungsschwankungen wurde extra ein großer Kondensator verbaut. Dies brachte zwar eine Verbesserung, aber keine vollständige Lösung. Vermutlich versagte das System aus diesem Grund im entscheidenden Moment, was das Aus im Viertelfinale bedeutete.

Am Wettkampftag gab es auch ein schulinternes Rennen zweier Chamer Teams gegeneinander

Neben den guten Platzierungen gab es viele schöne Erlebnisse außerhalb des Wettbewerbs: Die Schüler besuchten gemeinsam mit ihrem Betreuer Gregor Schaffner den TechTower mit seinen modernen Laboren, Roboterhunden und Unterwasserdrohnen und verbrachten gemeinsam einen entsprannten Bowlingabend.

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