Cham – Paris oder Paris – Cham: Eine Richtung bleibt immer ein Abenteuer

Die Französischkurse der 12. und 13. Klassen erlebten vier intensive Tage in der Hauptstadt Frankreichs und kehrten mit zahlreichen Eindrücken und französischen Spezialitäten im Gepäck sowie einem ganz besonderen Heimreiseerlebnis zurück.

„Sie erreichen alle vorgesehenen Anschlusszüge.“ Diese beruhigende Durchsage der Deutschen Bahn sollte sich am Ende der Studienfahrt als eher optimistische Prognose erweisen. Doch davon ahnte die Reisegruppe ja noch nichts, als sie nach einer erfreulich unkomplizierten Zugfahrt spätabends in Paris ankam. Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen war die Ankunft in den kühleren Abendstunden sogar ein echter Vorteil. Nach dem Einchecken war jedoch klar, dass die Betten des Hotels in dem Moment die Hauptattraktion von Paris waren und die Gruppe ihre Energie lieber für den kommenden Tag aufsparen würde.

„Sie erreichen alle vorgesehenen Anschlusszüge.“ Diese beruhigende Durchsage der Deutschen Bahn sollte sich am Ende der Studienfahrt als eher optimistische Prognose erweisen. Doch davon ahnte die Reisegruppe ja noch nichts, als sie nach einer erfreulich unkomplizierten Zugfahrt spätabends in Paris ankam. Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen war die Ankunft in den kühleren Abendstunden sogar ein echter Vorteil. Nach dem Einchecken war jedoch klar, dass die Betten des Hotels in dem Moment die Hauptattraktion von Paris waren und die Gruppe ihre Energie lieber für den kommenden Tag aufsparen würde.

 

Am Nachmittag wartete mit Montmartre eines der beliebtesten Viertel der Stadt. Nach einem Stopp an der Sacré-Cœur konnten die Schülerinnen und Schüler die verwinkelten Gassen, kleinen Plätze und zahlreichen Künstlerateliers auf eigene Faust erkunden. Die ersehnte Abkühlung fand so mancher später am Canal Saint-Martin, dessen Ufer sich an diesem Sommerabend als beliebter Treffpunkt der Pariser präsentierte.

Auch am nächsten Morgen hieß es: früh aufstehen, bevor die Hitze zuschlägt. Im Louvre standen weltberühmte Kunstwerke wie die Mona Lisa, die Venus von Milo oder die Nike von Samothrake auf dem Programm. Anschließend führte der Weg durch das historische Marais, durch das Hôtel de Sully, über die Place des Vosges bis zum Centre Pompidou und schließlich nach Les Halles. Dort blieb genügend Zeit, um die ersten französischen Mitbringsel zu besorgen.

Etwas angenehmere Temperaturen begleiteten den dritten Tag. Nach der Besichtigung von Notre-Dame ging es zur Place de la Concorde und von dort aus durch die Tuilerien zur Place Vendôme und weiter zur eigentlich prachtvollen Opéra Garnier. Deren Fassade ist allerdings wegen der derzeitigen Renovierung leider nicht zu sehen. Ein weiterer Höhepunkt waren die Galeries Lafayette mit der wunderschönen Jugendstilkuppel. Die Dachterrasse bietet eine beeindruckende Aussicht  über die Dächer von Paris – und selbstverständlich auf den Eiffelturm. Am Abend durfte dann natürlich das klassische Paris-Programm nicht fehlen: Zunächst der Blick auf den Eiffelturm und zum Sonnenuntergang eine Seine-Rundfahrt. Vorbei an der beleuchteten Notre-Dame, dem Musée d'Orsay und zahlreichen weiteren Sehenswürdigkeiten erlebte die Gruppe schließlich das große Finale, als der Eiffelturm im Dunkel der Nacht zu blinken begann.

Bevor schließlich an Tag 4 die Heimreise angetreten wurde, blieb vormittags noch Zeit für letzte Einkäufe und ein originales französisches Baguette als Reiseproviant. Vom Gare de l’Est aus ging es los, doch hätte man geahnt, was nun folgte, wäre die Gruppe vielleicht noch ein paar Tage länger in Paris geblieben. Zugausfälle, verpasste Anschlüsse, kurzfristige Umleitungen und ständig neue Reisepläne sorgten dafür, dass die Heimfahrt deutlich länger dauerte als vorgesehen. Mit einer Mischung aus Glück, Geduld und Improvisationstalent erreichte man aber schließlich zumindest noch Schwandorf – und von dort irgendwie auch den Rest des Weges nach Hause (Merci beaucoup an alle Chauffeure!).

Trotz aller Herausforderungen bleibt vor allem eines in Erinnerung: vier erlebnisreiche Tage in einer faszinierenden Stadt. Und die Erkenntnis, dass Französischunterricht manchmal eben weit über das Klassenzimmer hinausgeht.

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