FOSler lernen das Einmaleins des Filmens

Eine äußerst interessante Einführung in die Grundlagen des Filmens erhielten vor Kurzem die Schüler der FOSBOS Cham. Matthias Eiban, der Geschäftsführer der QXXQ-Studios aus Waldmünchen, hat sich ohne Zögern dazu bereit erklärt, den Schülern einen Crash-Kurs in Sachen Videoclips zu geben, sollte doch im Rahmen des aktuell an der Schule laufenden Erasmus+ Projekts „Youth against Vandalism“ auch ein Film entstehen.

Neben Informationen zur Filmvorbereitung und zum Thema Rechtsangelegenheiten hatte Matthias Eiban der bereits für zahlreiche große Unternehmen Videoclips gedreht hat und auch durch den Landkreis-Werbefilm einem breiteren Publikum bekannt ist, auch einige seiner Gerätschaften mitgebracht, um den Schülern zu demonstrieren, welches Equipment notwendig ist, um ordentlich arbeiten zu können und welche Kameratypen, Objektive und Bildformate etc. es gibt und was beispielsweise bei der Belichtung zu beachten ist. Besonders interessiert zeigten sich die Schüler bei den Ausführungen über die korrekte Bewegung einer Kamera und den Einsatz verschiedener Kameras in einem Video. Doch ist der Film einmal im Kasten, beginnt die Arbeit erst, geht es doch anschließend ans Schneiden und Bearbeiten des Rohmaterials, was mit sehr viel Zeitaufwand verbunden ist. Filme wollen schließlich mit aufregenden Effekten, Untertiteln und Musik untermalt werden, damit sie ihre Wirkung auf den Zuschauer entfalten.

Immer wieder hatten die Schüler die Möglichkeit, dem Filmexperten Fragen zu stellen, welche dieser bereitwillig und verständlich beantwortete, doch mit der Theorie alleine ist es nicht abgetan. Jetzt heißt es, sich ans Werk zu machen und selbst mit der Kamera zu experimentieren, denn nur durch eigene Erfahrungen lernt man auf diesem Gebiet etwas. Die Premiere für das Filmteam der FOSBOS fand am Gaffiti-Projekttag statt, bei dem die Schüler sich unter anderem mit Graffiti als Ausdruck von Kunst beschäftigten und zugleich selbst gestalterisch tätig wurden, indem sie vorbereitete Holztafeln verzierten. Am Nachmittag fand schließlich noch eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft statt, in der die Thematik „Graffiti“ im öffentlichen Raum kontrovers diskutiert wurde.  

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