#komischesBauchgefühl – Privatsphäre auf Facebook, Instagram & Co.

Der Referent Patrik Stemmer veranschaulichte den Schülern einer 11. Klasse der Fachoberschule, wie schnell sich persönliche Daten ungewollt über einen Messenger-Dienst weiterverbreiten können

Mehrere Schulklassen der 11. Jahrgangsstufe der Beruflichen Oberschule lernten bei einer Veranstaltung in der ersten Schulwoche mehr über den Umgang mit den eigenen persönlichen Daten und erhielten konkrete Verhaltenstipps.

„Jetzt habt ihr also einem völlig fremden Mann ganz freiwillig ziemlich persönliche Daten in die Hand gegeben!“, ruft der Sozialpädagoge (B.A.) Patrik Stemmer zu Beginn der zweistündigen Veranstaltung und bringt damit bereits die ersten Schüler ins Grübeln. Diese nämlich haben die als Kennenlernspiel „getarnten“ Steckbriefe so ehrlich und genau wie möglich ausgefüllt, sodass der Experte in Sachen Datenschutz und Soziale Medien ganz leicht und scheinbar beiläufig wichtige persönliche Daten sammeln konnte.

Dieser überraschende Einstieg gehörte zum Modul „Geheimagent – Privatsphäre und Einstellungen auf Facebook, Instagram & Co.“, das Teil des sogenannten KUJO-Konzeptes ist und mit dem Patrik Stemmer in der ersten Schulwoche am Beruflichen Schulzentrum Cham zu Gast war, um den Schülern der 11. Jahrgangsstufe wichtige Kompetenzen in Bezug auf den Umgang mit persönlichen Daten in sozialen Netzwerken zu vermitteln.

Mit den aus den Steckbriefen gesammelten Daten führte der Sozialpädagoge dann im Anschluss eindrucksvoll vor, wie schnell anhand nur weniger Details Rückschlüsse auf tatsächliche Personen gezogen werden können und zeigte dabei auch, wie leicht diese Daten manipulierbar sind.

Durch seine lockere, schülernahe Art und die zahlreichen praktischen Beispiele konnte Patrik Stemmer die Schüler von Anfang an mitnehmen und durch seinen Vortrag vor allem auch zum Nachdenken anregen.

Die Hinweise, wie sich eigene Daten besser schützen lassen, wurden interessiert angenommen und teilweise gleich selbst ausprobiert. So können beispielweise einfache Passwörter durch Substitution mit Sonderzeichen deutlich sicherer gemacht werden, was sich mit Hilfe entsprechender Internetseiten auch direkt überprüfen ließ.

Der Dozent betonte, dass die eigenen Daten nur einem selbst gehören, damit aber gleichzeitig auch der Schutz ebendieser immer in der Verantwortung des Einzelnen liege. Die Aussage #komisches Bauchgefühl nutzte Patrik Stemmer immer wieder, um den Schülern zu verdeutlichen, dass sie im Umgang mit ihren Daten nicht leichtfertig sein und auf ihr Bauchgefühl hören sollten.

Dass der ein oder andere Teilnehmer dieser Veranstaltung bereits währenddessen begann, über sein eigenes Verhalten im Internet und im Umgang mit persönlichen Daten nachzudenken, wurde immer wieder deutlich und dient nun sicherlich auch im Nachhinein dazu, dass die Schüler sich in Zukunft bewusster in sozialen Netzwerken bewegen.

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