Mittelalterliche Geheimnisse, Christkindlmärkte und ein Theaterbesuch

Ende November machten die 13. Klassen der FOSBOS einen Theaterausflug nach Regensburg. An dem Tag standen außerdem eine mittelalterliche Stadtführung und der Besuch des Christkindlmarktes auf dem Programm.

Zunächst konnten die Schüler bei einer spannenden Stadtführung der Stadtmaus Regensburg in die Welt der Bettler, Gaukler und Dirnen im mittelalterlichen Regensburg eintauchen. Die Stadtführerinnen verstanden es, die Schüler aktiv mit einzubeziehen: So durften die jungen Damen aus der Gruppe zum Beispiel einen „Henker“ aus den Reihen der männlichen Begleiter bestimmen – eine humorvolle Art, die damaligen Rollenbilder zu verdeutlichen. So wurde schnell deutlich, wie sehr unser Bild von Henkern und anderen Figuren des Mittelalters durch Filme geprägt ist und oft gar nicht der historischen Realität entspricht. Neben diesen interaktiven Momenten lernten die Schüler auch Neues über die früheren Wohnverhältnisse reicher Menschen und die Aufgaben eines Henkers in der Stadt. Nach der Stadtführung blieb für die Schüler noch etwas Zeit zur freien Verfügung, die sie auf einem der Christkindlmärkte verbringen konnten. Dort ließen sich viele weihnachtliche Schmankerl wie Bratwurstsemmeln, Langós oder Kinderpunsch schmecken und stimmten sich auf die Adventszeit ein.

Der Höhepunkt des Tages aber folgte am Abend, als es für die Schüler ins Theater ging, wo sie zunächst von der Regisseurin des Theaterstücks erste Informationen über das Stück „Tod eines Handlungsreisenden“ bekamen. Die darauffolgende Inszenierung zog die Zuschauer in ihren Bann. Sie erzählt die Geschichte des Vertreters Willy Loman, der sich an den Glauben des amerikanischen Traums klammert, obwohl er trotz jahrzehntelanger harter Arbeit weder Erfolg noch Anerkennung hat. Als er entlassen wird und sich mehr und mehr in Erinnerungen flüchtet, zerbricht seine Familie an Enttäuschungen und Lebenslügen, bis Willy im drohenden Ruin nur noch einen dramatischen Ausweg sieht.

Nach dem Stück hatten die interessierten Schüler schließlich sogar die Möglichkeit, der Regisseurin sowie einer Darstellerin Fragen über das Stück sowie über den Ablauf hinter den Kulissen zu stellen. Dabei erfuhren sie interessante Fakten, unter anderem auch, dass der Hauptdarsteller kurzfristig einspringen musste und innerhalb einer Woche 60 Seiten Text zu lernen hatte – eine wirklich beeindruckende Leistung.

Auf der Rückfahrt schien dann der Tag noch lange nicht vorbei: Im Bus wurde nämlich lebhaft weiter über das Theaterstück diskutiert und auch die überraschenden Einblicke aus der Fragerunde sorgten noch für so manches Staunen.

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