Projekttage: BIG DATA - alles halb so schlimm?

Über den Umgang mit Daten in Zeiten von Datenraub und Whistleblowing erstellte die Klasse F 11T Erklärvideos, einen Stop-Trick und einen Film in nur zwei Tagen im Juli 2019 an der Jugendbildungsstätte Waldmünchen.

Die Digitalisierung hält in allen Bereichen des beruflichen und privaten Lebens Einzug. Beim Bewegen in digitalen Welten hinterlassen wir unvermeidbare Spuren; sei es beim Surfen, Online-Shoppen oder Chatten. Doch welche Konsequenzen können daraus entstehen und möchte ich diese individuellen Datenspuren preisgeben? Weshalb sind meine eigenen Daten für Großkonzerne interessant? Welche Daten bin ich überhaupt bereit preiszugeben? Und vor allem wem? – Mit diesen Themen setzen sich die Teilnehmer des Seminars Big Data in Kleingruppen auseinander.

 

Die vier - selbstverständlich digitalen – Ergebnisse können sich sehen lassen: Ein Film setzt sich mit dem Datentransfer bei der Verwendung von Kundenkarten kritisch auseinander. Was ist eigentlich ein Algorithmus, erklärt ein Kurzvideo, gedreht als Stop-Trick. Eine weitere Explainity verdeutlicht Social Sconing, ein Network-Marketing, bei dem ein Produkt im Internet weiterempfohlen wird und die Teilnehmer dadurch Punkte und Aufstiegschancen erwerben. Und schließlich visualisiert ein weiterer Stop-Trick-Film, welche Konsequenzen die Auswertung von Metadaten hat, sehr anschaulich. Analysiert man über mehrere Jahre die von einem Internetnutzer eingegeben Suchbegriffe (Metadaten), so erhält man sehr viele Informationen über dessen Privatleben, seine Persönlichkeit und seine kompletten Lebenslauf!

In dem Planspiel Data Run wurden außerdem der Datenschutz, die Datenüberwachung und der Datenklau thematisiert. Unterstützt von den beiden Teamern, Luki und Volker, und begleitet von Herrn Hof reflektierten die angehenden Techniker so Big Data unmittelbar. Nebenbei erwarben sie neue medientechnische Kompetenzen wie das Erstellen eines Erklärvideos – alles halb so schlimm!

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