Wahrnehmung zum Anfassen und Erleben

Interaktive Ausstellung mit vielfältigen Beiträgen aus der Schulfamilie.

Vom 16. bis 30. Januar 2026 fand an unserer Schule die interaktive Ausstellung zum Thema „Wahrnehmung“ statt. Sie war als gemeinsames Schulprojekt angelegt und vereinte Beiträge aus unterschiedlichen Klassen, Jahrgangsstufen und Zweigen. Besonders erfreulich war die große Beteiligung vieler Lehrkräfte sowie die Zusammenarbeit über Fächergrenzen hinweg. Aus zahlreichen Einzelideen entstand so eine große, zusammenhängende und sehr eindrucksvolle Ausstellung, die das Thema Wahrnehmung aus vielen Perspektiven beleuchtete.

Ein zentrales Merkmal der Ausstellung war ihre hohe Interaktivität. Die Ausstellungsgäste konnten Wahrnehmung nicht nur lesen oder betrachten, sondern aktiv erleben. Es wurden u.a. mit VR-Brillen, Fühlboxen, Zuordnungsaufgaben, Geruchs- und Geschmacksstationen, Hör- und Seherlebnissen sowie Reflexionsangeboten verschiedene Sinne angesprochen. Ergänzt wurden viele Stationen durch QR-Codes, die zu Videos, Texten oder vertiefenden Impulsen führten.

Inhaltlich reichte das Spektrum von literarischen Zugängen über gesellschaftliche, kulturelle und historische Perspektiven bis hin zu biologischen, psychologischen und sozialpsychologischen Fragestellungen. So wurde erfahrbar gemacht, wie Figuren in literarischen Texten Situationen unterschiedlich wahrnehmen und wie Zeit, Generation oder Lebensgefühl diese Wahrnehmung beeinflussen können. Andere Beiträge thematisierten, wie historische Ereignisse oder kulturelle Gepflogenheiten in verschiedenen Ländern unterschiedlich gesehen werden und wie stark der eigene Blick dabei von Prägungen abhängt. Auch die Rolle von Emotionen, Erinnerungen, Persönlichkeit, Gruppenprozessen und Vorurteilen für die Wahrnehmung wurde aufgegriffen. Zusätzlich wurden naturwissenschaftliche Grundlagen mit psychologischen Aspekten verknüpft, etwa wenn körperliche Prozesse und ihre Wirkung auf die Informationsverarbeitung anschaulich dargestellt wurden. Selbst die Frage, wie Künstliche Intelligenz „wahrnimmt“, fand Eingang in die Ausstellung.

Die Ausstellung zeigte eindrucksvoll, wie vielseitig und alltagsnah das Thema Wahrnehmung ist und wie gewinnbringend gemeinsames, projektorientiertes Arbeiten sein kann. Durch das Engagement vieler Beteiligter entstand ein lebendiger Lernraum, der zum Mitmachen, Nachdenken und Perspektivwechsel einlud. Sie war damit nicht nur fachlich bereichernd, sondern auch ein starkes Beispiel für gelungene Zusammenarbeit innerhalb der Schulgemeinschaft.

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