Unsere Schule

Schulentwicklung

QmbSan der Beruflichen Oberschule Cham

Seit dem Schuljahr 2009/2010 wird an der beruflichen Schule mit Hilfe von QmbS gezielt an der Weiterentwicklung und Verbesserung von Unterricht und Prozessen gearbeitet. Hier finden Sie eine Kurzfassung des schulspezifischen Qualitätsverständnisses der Beruflichen Oberschule Cham.

 

Schulspezifisches Qualitätsverständnis (SQV) der beruflichen Oberschule Cham


I) Qualitätsbereich "Rahmenbedingungen"

Durch eine zeitgemäße technische, räumliche und personelle Ausstattung reagiert unsere Schule auf die Erfordernisse einer modernen und komplexen Arbeitswelt. So laden beide Schulgebäude ein, sich dort aufzuhalten und gewährleisten Schülern und Lehrern eine angenehme Atmosphäre in einem ansprechenden Arbeitsumfeld.


II) Qualitätsbereich "Prozessqualitäten Schule"

Schule stellt für uns einen geschützten, harmonischen Raum dar, in dem sich alle am Schulleben Beteiligte wohl fühlen und eine vertrauensvolle Gemeinschaft erfahren können. Um dies zu erreichen, sind gute soziale Kontakte und eine gut funktionierende Kommunikation Voraussetzung. Ein respektvoller Umgang miteinander und die Vorbildfunktion unseren Schülern gegenüber sind uns selbstverständlich.


III) Qualitätsbereich "Prozessqualitäten Unterricht"

Die Grundlage unserer Unterrichtsqualität ist ein gut vorbereiteter, klar strukturierter Unterricht, der sich durch Aktualität und hohe Fachkompetenz auszeichnet. Der sinnvolle Einsatz verschiedener Methoden fördert effektiv den Lernzuwachs  unserer Schüler. Weitere Zielsetzungen sind, unsere Schüler in ihrer Entwicklung und Persönlichkeitsbildung zu unterstützen und sie zu sozialkompetenten Mitgliedern der Gesellschaft zu erziehen.


IV) Qualitätsbereich "Umgang mit Ergebnissen"

In unserem Umgang mit den Ergebnissen zeigt sich unser Bestreben nach ständigen Verbesserungen. Unser Ziel ist es, unseren Schülern eine qualitativ hochwertige Ausbildung anzubieten, damit sie Erfolg im Studium und beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.

 

 

UmweltschuleDie Umwelt liegt uns am Herzen

Umweltschutz ist ein großes Thema an der FOSBOS Cham.

Im Zuge des Projekts „Umweltschule in Europa“, das vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) und dem Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert wird, konnte auch dieses Jahr vom Beruflichen Schulzentrum Cham eine Auszeichnung für das Engagement im Bereich des Umweltschutzes und der Umweltbildung entgegengenommen werden.


Birgit Feldmann, die Landeskoordinatorin der „Umweltschulen“, führte am Johannes-Turmair-Gymnasium in Straubing die Verleihung der Ehrungen durch und konnte hierzu knapp 100 Schulen begrüßen. Karl-Friedrich Barthmann, Leiter des Referates Umweltbildung und Bildung zur Nachhaltigkeit im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, stellte die Dimension des Projekts heraus. So nehmen international 47000 Schulen an diesem Projekt teil, allein in Bayern sind es schon 375. Nicht nur die große Teilnehmerzahl zeigt laut Barthmann, wie immens wichtig dieses Thema sei. Er zitierte hierzu: „Wenn die Biene von der Welt verschwindet, stirbt 4 Jahre später der Mensch.“ Ob sich dies so drastisch gestalte, könne man zwar nicht vorhersagen, doch jedem müsse klar sein, dass man ohne die Erhaltung der Umwelt als Mensch nicht existieren könne. Besonders deutlich machte auch den Handlungsbedarf des Menschen beim Thema Umweltschutz Dr. Norbert Schäffer, der Vorsitzende des LBV; so sagte er: „Wir sind die erste Generation, die unter den Folgen des Klimawandels leidet und zugleich die letzte Generation, die etwas dagegen tun kann.“ 


Ganz in diesem Sinne sind dieses Jahr im Landkreis Cham 14 Schulen, darunter auch das Berufliche Schulzentrum Cham, wieder aktiv geworden, um den Schülern die Thematik näherzubringen. Sehr vielfältig waren die Aktionen und berührten nahezu jeden Fachbereich. Begonnen wurde das Schuljahr 2017/18 in der FOSBOS Cham mit einem Gesundheitstag im Sinocur. Dort lernten 130 Schüler nicht nur etwas über gesunde Ernährung und Bewegung, sondern es sind auch gesunde Snacks gemeinsam zubereitet worden. Im Zuge eines Seminars zu „Gesundheit und Ökologie“ beschäftigten sich Schüler mit Themen wie der Zukunftsträchtigkeit von Elektromobilität. Auch Exkursionen wurden gemacht. So gab es z. B. Biotop-Rundgänge, Gewässeruntersuchungen, Bauernhofbesuche und Besichtigungen wie die der BMW-Werke in Regensburg und Dingolfing, wo auch über alternative Antriebe informiert wurde. Sogar beim Planspiel Börse setzte man dieses Jahr vermehrt auf Nachhaltigkeit und die Schüler der F 12Wb erreichten dabei sogar den Platz 1 auf Landkreisebene in der Rubrik Nachhaltigkeit.

 

 

ERASMUS +“Youth against vandalism”

Erasmus+ Projekt der Beruflichen Oberschule Cham


Die Berufliche Oberschule Cham nimmt in den Schuljahren 2018/19 und 2019/20 zusammen mit vier weiteren europäischen Schulen am Erasmus+ Programm teil, um das Phänomen „Vandalismus“ zu erforschen und Präventionsprogramme zu entwickeln.

 

1. Teilnehmer

Die beteiligten allgemeinbildenden Schulen stammen aus Deutschland, Griechenland, Italien, Polen sowie Portugal und führen zum Abitur oder einem vergleichbaren Abschluss. Im Einzelnen handelt es sich um die:

Berufliche Oberschule Cham (Deutschland)
1 epal peiraia (Griechenland)
I.I.S.S. "S. Trinchese" (Italien)
Zespol Szkol im. Jana Kasprowicza (Polen)
Agrupamento de Escolas José Sanches e São Vicente da Beira (Portugal)
Die am Projekt mitwirkenden Schüler sind zwischen 16 und 18 Jahren alt (Sek. 2). In Cham bringen sich im Schuljahr 2018/19 v. a. die Fachoberschulklassen F 11W und F 11GWw in die Projektarbeit ein.


2. Motivation

Alle Projektschulen gaben bei der Antragsstellung an, dass sie ein mehr oder weniger großes Problem mit Vandalismus haben und dass sie sich diesem Problem stellen wollen. Das Projekt vereint dabei Schulen mit unterschiedlichen Hintergründen: Während die Bildungseinrichtungen aus Südeuropa aktuell mit einer hohen Jugendarbeitslosigkeit und damit einhergehend mit großen Frustrationen unter Jugendlichen konfrontiert werden, befinden sich die Heranwachsenden in Deutschland in einer vergleichsweise sehr komfortablen Lage. Trotzdem sind auch hier entsprechende Vorfälle nicht selten. Nach dem bereits Jahrzehnte zurückliegenden Ende der kommunistischen Herrschaft scheint die Transformation in Polen immer noch nicht abgeschlossen zu sein, was sich auch auf den Umgang mit privatem und öffentlichem Eigentum auswirkt.

Mit ihren unterschiedlichen Erfahrungshorizonten können sich die Schulen bzw. die damit verbundenen Personen in das Projekt einbringen und voneinander lernen. Dabei spielt nicht zuletzt die europäische Idee, die Menschen in Europa näher zusammenzubringen, nachbarschaftliche Kulturen kennenzulernen und Vorurteile abzubauen, eine zentrale Rolle.

 

3. Ziele / geplante Ergebnisse

Die Schüler führen eine internationale sozialwissenschaftliche Studie zum Thema „Vandalismus“ durch. Auf dieser Grundlage sollen Präventionskonzepte für die Schulen und Heimatkommunen entwickelt sowie implementiert werden. Daneben sind viele weitere Aktivitäten wie die Erstellung einer Wanderausstellung, die von Schule zu Schule weiterzieht, geplant.

 

4. Arbeitsweise

Ein Großteil der Projektarbeit vollzieht sich fächerübergreifend im Regelunterricht der beteiligten Klassen. Insbesondere die Fächer Volkswirtschaftslehre, Geschichte, Rechtslehre, Sozialkunde, Landessprache sowie Englisch widmen sich dem Thema eingehender. Daneben werden Projekttage organisiert, Experten eingeladen und Exkursionen unternommen, um möglichst viele Facetten des Problems „Vandalismus“ zu beleuchten. Die Zwischenergebnisse dieser auf zwei Jahre angelegten Forschung werden jeweils von den sechs Projektbotschaftern aus den einzelnen Schulen gebündelt, überarbeitet und schließlich auf den halbjährlichen Projekttreffen in Cham, Martano Lecce, Piräus, Vila Nova de Gaia sowie Jelcz-Laskowice präsentiert und in den gesamten Arbeitsprozess eingebunden.

 

5. Projekttreffen

Jeweils sechs Projektbotschafter der beteiligten Schulen haben die Gelegenheit, sich intensiv über Ihre Arbeit zum Thema „Vandalimus“ auszutauschen und das gemeinsame Projekt voranzubringen. Da sie in internationalen Gruppen arbeiten, ist die Projektsprache Englisch. Daneben erhalten die Schüler reichlich Gelegenheit, Land und Leute der besuchten Schulen kennenzulernen und mithilfe der Partner vor Ort tiefe Einblicke in die Kulturen der Gastgeber zu erhalten.

 

6. Externe Partner

Um das Erasmus+ Projekt erfolgreich voranzubringen, unterstützen uns externe Partner. Im Vorfeld und bei der Durchführung des ersten Projekttreffens in Cham (15.11.-20.11.2018) konnten wir auf die Unterstützung bzw. Expertise folgender Personen bzw. Einrichtungen zählen:

Herr Christian Hausladen / Polizeiinspektion Cham
Herr Walter Pfau (Bundespolizeirevier Regensburg)
Herr Stefan Simeth (Amtsgericht Cham)
Frau Anna-Maria Hoerlin (Universität Regensburg)
Herr Dr. Jens Rieger (OTH Regensburg)
Herr Martin Kriekhaus (Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstelle Cham)
Herr Dr. Michael Schröder (Akademie für politische Bildung Tutzing)
Landratsamt Cham
Stadtverwaltung Cham
 

7. Förderung

Im Februar 2018 stellte die Berufliche Oberschule Cham unter dem Arbeitstitel „Youth against Vandalism“ den Antrag zur Durchführung eines Erasmus+ Projektes. In den Sommerferien konnte der Bewilligungsbescheid freudig entgegengenommen werden. Mit der Teilnahme am Erasmus+ Programm ist eine großzügige Förderung der EUROPÄISCHEN UNION verbunden. Aus diesen Mitteln können nahezu alle Projektausgaben (einheitliches Projekt-T-Shirt, Materialkosten, Referentenhonorare, Reisekosten etc.) beglichen werden.

 

Die Förderung erfolgt aber auch dadurch, dass z. B. kooperierende Einrichtungen für uns Referenten, die auf ihr Honorar verzichten, gefunden haben und Unternehmen bei Preisverhandlungen Entgegenkommen zeigen.

 

 

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